Vom Scheinen.

Vom Scheinen.

Da war ein Traum,
mit Menschen,
die keine andere Aufgabe haben,
als die Liebe,
die sie in sich tragen
in die Welt zu tragen.
Auch wenn das oft untragbar erscheint.

Das sind die Künstler,
sagte jüngst ein junger Künstler.
Den Finger schon am Abzug.
Dabei berührte er tief,
etwas lange Vergessenes.

Vor langer Zeit
bin ich selbst ausgezogen
um das Fürchten zu lernen.
Und in der Kunst
die Grenzen auzuloten.
Ohne Lot,
dafür mit viel Energie.
Viele Wege führten darin nach Rom,
ins Einfach-nur-sein.
Die meisten davon waren ungesund,
raubten Energie
und liessen eine unliebsame Leere zurück.
Auch das war eine Lehre.
Und hatte doch so soo wenig mit der ursprünglichen Vision zu tun:
Einen Raum zu öffnen,
in dem die Menschen Kraft tanken können.
In Zeiten, in denen der dominate Kapitalismus und so aussaugt.
Bluteckel sind Homies dagegen.
Doch dann kam, in der dunkelsten Nacht ein „mach mal locker“
Ein Licht,
heller als die neueste Taschenlampenapp.
Und sagte ganz entspannt.
Mein Freund, es gibt nur eine Welt und die ist in Dir.

Also hörte ich auf
die Welt verbessern zu wollen.
Änderte mich,
und alles änderte sich.
Los ging es einen Tag vor Weihnachten 2006.
Kurz darauf lud mich das Leben zum Tanz
auf den Jakobsweg
und in eine unbedingte Erfahrung.
Kennt ihr auch all die Spirituellen Egomanen,
die das Hamsterrad der Wirtschaft einfach gegen ein Neues,
das der Erleuchtung eintauschen?
Das ist genauso lächerlich,
aber wenigstens neu, interessant und docvh so viel besser
wie das Alte.
Auch das durfte ich kennenlernen.
Den Krieger rauf,
den Hund hinunter
und dabei immer schön der Sonne zugewandt.
Und doch blieb etwas konstant.
Genau wie zuvor in der Kunst und an der Börse suchte ich in allem nach der Einheit.
Und vergass vor lauter Suche wieder nur,
dass wir das,
wonach wir suchen,
eigentlich längst sind.
Das einzige was uns davon trennt,
ist das Rad des Tuns,
des nicht still seins,
dass uns davon trennt
einfach nur zu sein
und uns in dieser Unbedingtheit als perfekt zu erkennen.
Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins
hat ihren Namen nicht von ungefähr.

Wieso suchen wir Menschen
und vor allem wir Künstler uns nur immer
in den Extremen? In Süchten, Abstürzen, Zerstörung?
Das was wir in allem suchen,
das was wir in allem sind,
ist uns näher als unsere Nasenspitze.
Es braucht weder Drogen noch irgendwelche spirituellen Praktiken,
um das große Geheimnis des „Wer bin ich?“ zu lüften.
Steig aus deinem morschen Hamsterrad,
und erkenne dich immer jetzt,
immer hier
und immer unbedingt.

Diese Seite gibt dem Raum.
Dem was Künstler inspiriert.
Dem was Künstler berührt, touchEd.
Dem was Künstler einfach nur sein lässt.
Noch Fragen?
ali_wegerich.jpg


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