Umarmt eure Kinder!

 

„Umarmt eure Kinder. Arbeitet nicht so lang. Ich nehme an, in euren Kalendern stehen Vieraugengespräche mit vielen Menschen, mit denen ihr arbeitet. Aber verabredet ihr solche Termine auch regelmäßig mit euren Kindern?“

https://www.spiegel.de/karriere/trauernder-vater-verabredet-ihr-vieraugengespraeche-mit-euren-kindern-a-1285543.html

Der Artikel berührt mich sehr und spricht mir gleichzeitig aus dem Herzen. Ich weiß wie es als Selbstständiger ist, wenn man Geschäftliches unbedingt voranbringen möchte. Sei es, weil man sich selbst verwirklichen will, sei es aus Existenzangst. Aus dem Grund, etwas für die Kinder aufzubauen. Werte, Sicherheit, Freiheit.
Aber liegen diese Qualitäten wirklich in der Arbeit, in Materiellen.
Regelmäßig frage ich mich, wenn ich jetzt sterben würde, bin ich mit mir im Reinen. Ja. Und die Zeit die ich bewusst mit meiner Familie verbracht habe, wird in meinen letzten Atemzügen die Kostbarste gewesen sein.
Und ja. Ich hatte mich auch schon ganz konkret gefragt, was wäre, wenn mein Kind sterben würde.
Abgesehen von aller Trauer, aller Wut, wäre da am Grunde sehr viel Liebe. Für jeden einzigen Moment.
Keine Ahnung ob es so ist. Aber es gibt da so ein Gefühl. Dinge die wir wertschätzen, schätzen auch uns wert… Wenn wir Menschen aus unserem Herzen das Gefühl geben, dass wir uns über sie freuen. Das die gemeinsame Zeit ein Geschenk ist und keine Belastung. Dann bleiben sie…
Vielleicht nicht ewig. Bestimmt aber etwas länger.
Zumindest in unseren Herzen.

Wie siehst Du das?

Alexander Prier​

#dieachtsamkeitdesherzens #wertschätzung #selbstbewusstsein #daswaswirklichzählt #selbstbewusstsein

 


5 Gedanken zu “Umarmt eure Kinder!

  1. Ich denk auch hin und wieder daran was wäre wenn ich sterben würde…
    bin ich mit allen im Reinen? Ich glaub ich bin es, und ich habe auch keine Angst vor dem eigenen Tod, allein der Gedanke meinen Sohn hier zurückzulassen, den mag ich gar nicht.

    Was wäre wenn das eigene Kind stirbt?… ich wüsste nicht was wäre, ob ich damit umgehen könnte. Klar, die Liebe wäre da und auch Dankbarkeit, aber ob mich die Trauer auffressen würde? Ich möchte es lieber nicht erfahren.

    Liken

    1. das möchten wir alle nicht erfahren und hoffentlich bleiben wir alle davon verschont. spannend ist, wenn ich es mir vorstelle, könnte ich es akzeptieren, oder nicht? allgemein die frage: vor was habe ich angst? was wäre, wenn genau das geschieht. ich glaube, wenn wir es mental klären brauchen wir es nicht mehr in der „realität“ erfahren. das leben muss uns nicht mehr zwingen, uns damit auseinanderzusetzen. am ende bleibt immer die frage. wer bin ich? ohne meine namen, meine aktivitäten, meine familie, freunde, … was bleibt wenn alles wegfällt?

      Gefällt 1 Person

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