steh zu dir

steh zu dir, mein freund.
oder wie thich sagt „no mud, no lotus.“

die tage fragte mich ein getouchEder künstler was mein größter fehler war.
gute frage.
gibt es wirklich solch wichtige fragen,
denen das leben sich noch nicht gestellt?
nächste frage.
nein, dageblieben.
ich mochte die frage und auch die direktheit mit der sie tief in mich drang.
doch, egal wie oft ich ins herz lauschte.
..

da war nichts.
im zeitraffer wurden nochmal alte geschichten gezeigt, in denen verletzungen geschahen. mich, dich, uns. was solls, in jeder geschichte war auch das vertrauen, dass alles für etwas gut war.
das alles
mich,
dich,
uns
jetzt zu dem
ich,
du,
wir
hat sein lassen, das jetzt hier ist.

und doch fügt sich hier noch eine tiefe ebene hinzu.
die sich oft alsbald als volltreffer entpuppenden fehler,
die unterlassen sind.
warum?
stets nur aus angst.
auch wenn sie sich ganz tief versteckt,
du es oberflächig auf die umstände schiebst.
vergiss es!
liebe was du machst.
wenn du es nicht lieben kannst,
lass es.
und dann sei wild und mutig.
hüpf in das kalte wasser.
steh zu dem was ist.
die,
die über dich lachen,
weinen
eigentlich über ihren fehlenden mut.
hör in dein herz,
und du hörst endlich gut.

zu sich stehen.
egal was jetzt ist.
in der natur hell
erfährst und vergisst
wessen quell
du auch bist.

alles ist.


Ein Gedanke zu “steh zu dir

  1. Manchmal frage ich mich auch, welcher der größte der Fehler war. Aber was ist ein Fehler, was ist keiner? Das möge letztlich das Leben entscheiden. Was heute falsch, ist morgen schon ein Vorteil; die Kücken werden im Herbst gezählt. Nicht des Jahres – des Lebens. Stelle Dich dir selbst. aber davor steht das sich selbst erkennen. Das Leben fliegt vorbei, Fetzen von Erinnerungen fliegen mir um die Ohren wenn ich dies Revue versuche. Wo bin ich geblieben, Aber die Stürme weichen mit den Jahren nicht. Die Herbststürme sind nicht einfacher, nur anders als die Anderen. Ich sehe immer wieder ein Bild. Es ist ein Kasper aus hols, eine Marionette. Sie hat ebenmäßige hölzerne Fingerglieder. jeder Finger hängt an einem Faden, dessen Endung mit einer Zwecke an Holz gepinnt wurde an beiden Händen. Einige der Fäden sind morsch und gerissen, andere geflickt. Wer war es der sie geflickt hat? Warum hat dieses Bild ´keine Farben.

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