Schön wie nie. Hello Ata.

Im Sommer führten mein alter Spezi Marc Rodriguez und ich ein ausführliches Interview mit einem wirklich guten Tropfen:

ATA

Wie ein besonderer Wein durfte es die letzten Monate reifen. Als erste Spielerei ist dieses Audiofeature entstanden und nun für die Öffentlichkeit bestimmt.

Zu Ata muss man eigentlich nicht viel sagen. Er hat in der elektronischen Musikszene sicher so viel bewirkt wie nur wenige. Was er anfasst gelingt. Selbst wenn es einmal nicht (direkt) gelingt…  Oft vertraut er seine Babys nach der Anlaufphase an andere weiter. Manch einer mag das kritisieren. Eigentlich ist es einfach eine Form der Spezialisierung und am Ende nur eine Übung im Loslassen. Es gibt doch immer die, die Inspirationen empfangen, die, die sie umsetzen und die, die sie am Leben erhalten. Selten findet alles drei durch eine Person statt. Und wenn dann nur durch unverhältnismäßig hohe Anstrengung. Ist ja auch klar. Stell Dir vor, Deine ganze Aufmerksamkeit ist in einem Projekt, wie zb dem Robert Johnson gebunden, wie willst Du dann Freiräume und Kapazitäten haben für all die anderen Einfälle, die einfach nicht aufhören wollen reinzuflattern… 😉

Ich habe da auch mein Thema mit. Mein Vater hat mir gerne vorgeworfen, dass ich nichts zu Ende bringe. Was heisst zu Ende bringen? Solange einen Job machen, bis man ausgebrannt ist? Solange eine Laden führen, bis keiner mehr hingeht? Solange feiern, bis der Arzt kommt? Solange nicht abtreten, bis man von der Bühne gekratzt wird? Steter Tropfen höhlt den Stein. Doch was, wenn man gar keine Lust auf so eine Höhle hat?

Für mich ist die hohe Kunst zu wissen, wann es Zeit ist weiterzugehen, abzugeben, loszulassen. Und gleichzeitig bin ich mir auch sicher, dass in uns Luftikussen immer die Sehnsucht nach etwas Nachhaltigen, etwas Verwurzeltem, etwas von Dauer ist. Es geht in den Gesprächen dementsprechend auch oft um Ata’s Ausflug in die Landwirtschaft und all die Erdung die er in der Natur erfährt. Ob in dieser Folge, oder eine der kommenden, weiss ich gerade Selbst nicht. Lasst Euch überraschen und schaut einfach mal wieder rein, wenn es heisst „SelbstBewusstSein – Enjoy yourself.“

Dabei, ein schönes Wochenende.

Und frei nach Ata, gehabt euch wohl. Gehab Dich wohl, Du guter Tropfen.

all.is

PS: Ich habe für mich gelernt, dass gar nicht die Tätigkeit entscheidend ist, sondern das wie. Wenn Du in all den unterschiedlichen Begeisterungen im Flow bist, dann kann und ja, dann wird sich am Ende alles zu einem Großen Ganzen zusammenfügen. Davon bin ich überzeugt. Dazu gehören natürlich auch Phasen, in denen es nicht läuft. Wenn Dich das nicht mehr kümmert, bist Du auf dem richtigen Weg.

Willkommen im Club. Willkommen im SelbstBewusstSein.

 

 


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