„Den Moment erleben, das musst Du.“

Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt bleibt dumm. Ein paar Fragen zum Thema SelbstBewusstSein. Heute mit Johannes Albert.

Vorneweg direkt seine musikalische Message und das erste Bonbon in unserem Adventskalender. Ein Livemitschnitt seines Auftritts aus der Galerie Kurzweil in Darmstadt.

1/ Ali: Gehen wir gleich mal in die Vollen: Wer bist Du? Was kommt Dir spontan, ohne dass Du googeln musst?

Johannes: Haha, schwierig. Dann sag ich jetzt einfach mal: DJ. Musste aber googlen.

2/ Was begeistert Dich abgesehen von Deinem Beruf?

Ach ich trenne das alles nicht. Vor allem Musik und Menschen.

3/ Als Künstler ist Flow sicher Dein Handwerkszeug. Wie kommst Du in Flow? Was ist für Dich Flow?

Puh, wenn es läuft dann läuft es. Hängt im Club total mit den Leuten auf dem Dancefloor zusammen. Manche würden das jetzt wahrscheinlich emotionale Verbindung nennen, ich bin da nicht ganz so esoterisch. Wenn der Vibe stimmt, dann kommt der Flow sowieso. Flow heißt dann wohl, wenn man die richtige Musik für die richtige Situation auspackt. Am meisten motivieren mich tatsächlich glückliche Gesichter. Das kann mit 20 Leuten genauso wie mit 500 passieren.

4/ Ich hatte lange den Irrglauben, dass man nur durch Alkohol und ähnliche „türöffnende“ Substanzen in Flow kommt. Vor über 10 Jahren hat das Leben hier dann deeper geschaut und das alte Muster losgelassen. Hast Du ausser Jägermeister noch nen Tipp „rein zu kommen“? Und was machst Du, wenn es irgendwie partout nicht klappt?

Also Mexikaner kann ich grad sehr empfehlen? Also ein paar Drinks helfen tatsächlich um sich locker zu machen. Merke das immer während der Fastenzeit im Frühjahr, wenn ich meine alljährliche Alkoholpause mache… 6 Wochen lang. Man hinterfragt nüchtern einfach viel mehr und kann schwerer los lassen. Bin auch fest der Meinung, dass ich etwas besser spiele mit. Du stehst ja auch Samstag Nacht vor Leuten, die jetzt Bock haben zu feiern. Kann wahrscheinlich nicht schaden, wenn man zumindest halbwegs ähnlich gelaunt ist. Natürlich geht es auch mal ganz ohne. Drogen zu nehmen habe ich irgendwie immer vergessen die letzten 15 Jahre. Achja, es ist ganz klar Teil des ganzen Programms, auch mal nicht rein zu kommen. Ganz wichtig. Trotzdem heißt dann die Devise: Augen auf und durch. Man kommt ja irgendwann trotzdem auf einen gemeinsamen Nenner. Finde gerade da trennt sich auch die Spreu vom Weizen. Ein guter DJ wird immer das Beste rausholen vom Abend, auch wenn die Rahmenbedingungen komplett Schrott sind. Als Tipp kann ich da nur viel Lachen empfehlen. Geht übrigens auch innerlich. Gerade wenn man vielleicht aus anderen Gründen nicht so gut drauf ist (wenn im Sheraton gerade die Sauna renoviert wird oder so), man muss sich einlassen auf den Moment und das komplette Programm. Das hat für mich nichts mit Hilfs-Mittelchen zu tun, sondern einer Einstellung im Kopf. Das passiert jetzt auch nicht bewusst, es passiert mir einfach. Neulich hatte ich so einen Moment auch erst nach 5 Stunden spielen um 10 Uhr morgens. Der Weg war gewissermaßen etwas länger um rein zu kommen. Passenderweise schmetterte gerade Sylvester: „You make me feel. Mighty real.“

5/ Was ist Dein Ausgleich für ein hartes Wochenende im Nachtleben? Wie tankst Du Kraft und gelingt es Dir Dich auch in stressigen Situationen damit zu verbinden?

Viel Rad fahren, Natur und Sonne (klappt leider zu selten) und ansonsten gibt mit das Nachtleben tatsächlich auch ordentlich Energie zurück. Nach einem guten Wochenende kann es durchaus vorkommen dass ich am Donnerstag immer noch lächeln muss wenn ich an Samstag Nacht denke. Seit ich unter der Woche nicht mehr arbeiten gehe, nehme ich mir den Montag auch meistens als reinen Pausentag her. Das klappt wunderbar. Das war früher schon anders. Wenn du Montag früh aufstehst und im Büro funktionieren musst. Fand das auch lange Jahre ganz gut so, diesen Ausgleich zwischen Nachtleben-Theater und „Normalo“ Arbeitsleben. Nur kann man auf Dauer einfach keine ordentliche Musik machen, wenn man den ganzen Tag schon vor dem Rechner hockt. Dann abends zuhause auf Knopfdruck kreativ sein finde ich schwierig. Jetzt ist es auf jeden Fall leichter. Habe mich dann bewusst entschieden, der Musik noch mehr Raum zu geben. Und keinen Tag bereut.

6/ In einem der kommenden Video-Features beschreibt Ata, was für ein großartiger Raum, was für ein Wunder entsteht, wenn alle kollektiv in Flow kommen, in eine Einheit verschmelzen. Wie siehst Du das?

Es gibt solche Abende und gibt diese Abende. Die ganz speziellen, wo Grenzen auf eine Art ausgehebelt sind. Wenn der Raum schwebt. Das hat weder mit dem „besten“ Club der Stadt zu tun noch mit der Menge an Leuten, es hat mit dem ganz speziellen Moment zu tun, wenn alle im Raum auf der gleichen Welle reiten. Man sucht diesen Moment, klar. Jede Woche. Es passiert jedoch nur selten. Und selbst dann können es mal nur 7 Minuten sein oder 4 Stunden am Stück. Deshalb mag ich das Nachtleben auch nach wie vor so gerne. Solche Momente lassen sich auch in Zeiten von Instagram nicht digital reproduzieren. Zum Glück! Manchmal höre ich Freunde sagen „ist doch mittlerweile alles kacke in dieser Szene…blablabla“ und ich finde das so ungerecht. Die schauen sich dann Videos an und hören Mitschnitte durch und beurteilen das Ganze, ohne selbst dabei gewesen zu sein. Wird für mich nie das gleiche sein. Deshalb Freunde – das Ausgehen nicht vergessen. Auch wenn es seltener passiert. Man kennt das ja z.B. auch von Tracks. Du hörst ein Stück zuhause ganz anders an, als im Club in laut. Alleine das kann eine Welt bedeuten.

7/ Das kollektive All-ein-sein ist für uns Künstler immer die Krönung eines Abends und unserer Kunst. Wie sieht es mit dem anderen Extrem aus? Ist die Einsamkeit, der man als Künstler ja auch oft ausgesetzt ist, Dein Fall? Kannst Du es geniessen Zeit für Dich alleine zu haben, zB wenn Du auf Reisen bist? Oder sind das eher die Täler die Du gezwungenermaßen durchreisen musst vor den nächsten Gipfeln?

Ja, das Reisen nervt mich mitunter tatsächlich. Gerade wenn man alleine mehr als 4, 5 Stunden unterwegs ist. Klar, endlich Zeit zu lesen und die Ruhe vor dem Sturm hat ja auch durchaus etwas für sich. Nur manchmal nervt es einfach nur. Oder auch der Klassiker … man kommt im 7 morgens ins Hotel, um 10 Uhr klopft das Reinigungspersonal aus Versehen („Entschuldigung“) und um 11 muss man schon wieder irgendwo hin, das ist nun mal der Preis den man zu zahlen hat. Auf der anderen Seite – wenn der Abend gut war, dann nimmt man auch das gerne in Kauf. Beschwere mich nicht, im Gegenteil. Zudem habe ich das Glück öfter mit DJ-Freunden reisen zu dürfen. Dann ist das wirklich wie Klassenfahrt. Besser sogar, weil ist ja kein Lehrer dabei und man darf sogar Bier trinken.

Viel schlimmer als das Alleinsein beschäftigt mich allerdings mehr und mehr dieser ganze (a)soziale Medien Kram. Alles wird nur noch nach Likes und Reichweite beurteilt. Die ganze Gesellschaft und insbesondere das DJ / Musik Ding entwickelt sich ja seit Jahren schon in eine Richtung, die ich einfach nicht gut finden kann. Da wird online etwas präsentiert, was dann letztendlich wichtiger erscheint als das wirkliche Erlebnis des Ganzen. Klar, auch ich bin Teil des ganzen Schlamassels und du glaubst nicht, wie oft ich mir schon überlegt habe, mich einfach abzumelden. Diese Gedanken, dass du jetzt eigentlich immer direkt ein Video machen musst, wenn es gerade geil ist. Nein, musst du nicht. Den Moment erleben. Das musst du.

Schwierig. Die meisten Kollegen sagen ja auch, man muss einfach dranbleiben. Klar, wenn du jetzt Ricardo oder Koze heißt dann kann dir das vielleicht scheißegal sein. Wenn du jedoch wirklich darauf angewiesen bist, „around“ zu sein (was ich definitiv bin), dann sollte man wohl einfach mitspielen. Möchte das jetzt auch nicht verteufeln alles, es macht ja durchaus auch mal Spaß. War auch von Anfang an großer Liebhaber von allem Online Kram. So einen Austausch zwischen Musikern und Fans gab es ja früher nie! Nur geht das eben mehr und mehr eine Richtung, die die Menschen letztendlich voneinander entfernt und sie nicht einander näherbringt. Würde mir wünschen, dass letztendlich wieder mehr der Moment im Club gefeiert wird und das ganze Reproduzieren nicht mehr ganz so wichtig ist. Das ging ja schon damals los mit diesem Party Fotografen Quatsch. Ich schweife ab. Jedenfalls: Den Moment erleben. Oder einfach wie Peter Lustig machen: einfach mal… ihr wisst schon … abschalten. Sicher, das mag jetzt meine persönliche Sicht sein. Vermutlich hätte ich diese Gedanken nicht, wäre ich heute Anfang 20. Es finden ja z.B. auch alle immer gut, dass in Berlin so ein striktes Fotografier-Verbot in allen Clubs herrscht. Ich empfehle hier unbedingt den Ansatz von DVS1 zum Thema: https://www.xlr8r.com/features/2014/09/real-talk-dvs1-on-respect-photography-on-the-dancefloor-and-the-battle-between-art-and-entertainment/

Komme mir da immer recht affig vor bei solchen Themen. Das soll ja keineswegs in eine „Früher war alles besser“ Richtung gehen. Im Gegenteil, ich erlebe heute deutlich bessere Partys als vor 10, 15 Jahren. Auch musikalisch sind die Leute ja wieder viel viel offener geworden. Nur sollte wieder mehr das echte Erlebnis im Club im Vordergrund stehen und keine Like-Anzahl auf irgendwelchen Online-Portalen. Oder wie der Babba sagt: Vergesst das Tanzen nicht!

8/ Ich bin ja überzeugt, dass diese Einheitserfahrungen, die wir anderen ermöglichen und auch Selbst erfahren, die Krone der Schöpfung ist. Und somit das Wertvollste, was man im Leben schenken kann. Wie sieht es bei Dir aus, kannst Du das wertschätzen? Oder siehst Du Dich am Ende gar nicht als echten „Künstler“, weil Du Dich mit Anderen, zb Musikern der Klassik vergleichst?

Ha, you got me. Nein, ich finde nicht dass Auflegen große Kunst ist. Nein. Ich bin DJ. Auch Musiker, klar. Ich kann das jedoch gar nicht haben, wenn das so überhöht wird. Neulich stand doch was über Ben Klock in der Groove. Ich wette das ist n Spitzentyp persönlich und der kann auch richtig gut auflegen. Nur was die da in diesem Artikel beschreiben find ich komplett Banane. Diese Überhöhung. Das klingt ungefähr so als wenn man mindestens 2 Doktortitel in Astrophysik innehaben muss und dann auf jeden Fall auch noch so ein unglaubliches Talent besitzt. Das ist doch vollkommener Quark. Glück und Hypes spielen große Hauptrollen in dem ganzen Zirkus. Auflegen kann jeder lernen. Jedenfalls muss man trotzdem Demut und Achtung vor dem DJ -Tum haben. Es ist ja auch Ehre das machen zu dürfen. Ein Privileg. Und jetzt kommen wir zum Punkt – ich schätze es trotzdem mehr als klassische „Kunst“, trotzdem finde ich nicht, dass man Auflegen Kunst nennen kann. Bis heute begeistert mich ein gutes DJ Set besser als jedes Konzert oder jede Ausstellung. Trotzdem bleibt das eine Kunst und was wir hier betreiben dreht sich doch immer noch um Musik auflegen. Und natürlich kann ich das wertschätzen. Ich gebe dir mal ein Beispiel. Wenn sich ein DJ als reiner Künstler sieht und seine Musik jetzt präsentiert im Sinne von „ich steh jetzt hier und mache mein Ding um jeden Preis” egal wie das Publikum reagiert, dann ist er oder sie oder es falsch am Platz. Die besten DJs werden immer für ihr Publikum spielen. Immer. Und nicht für das eigene Ego. So. Jetzt vergleichen wir das mit Kunst. Kunst wird geschaffen und existiert. Um sich selbst willen. Egal, ob es jetzt ein Publikum dafür gibt oder nicht. Und das ist ja auch gut und richtig so. Beim Auflegen geht es aber ohne Kommunikation mit dem Publikum nicht. Ich sehe den Kunstaspekt einfach nicht so stark. Es ist ein solides Handwerk. Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass durchaus ein kleines Kunstwerk des Moments entstehen kann. Sind ja auch am Ende des Tages auch nur Begrifflichkeiten.

9/ Was ist für Dich Selbstbewusstsein? Bist Du selbstbewusst?

Für mich hat Selbstbewusstsein beim Auflegen sehr viel mit Empathie zu tun. Dann wäre ich in diesem Sinne selbstbewusst, ja. Ansonsten: naja …

10/ Ata sagt, jeder ist ein Guru und ich finde, er trifft das echt auf den Punkt. Wo bist Du Guru? Welche Künstler sind für Dich „Gurus“, die Dich besonders berühren und inspirieren?

Beim Quatsch machen? Meine Platten heißen ja gerne auch mal „The H.A.N.S. EP“ oder „Giovanni Frizzante“. Die Musik ist wahrscheinlich schon so irgendwie ernst gemeint, der Rahmen darf aber auch gern mal amüsant sein. Dance Music soll doch Spaß machen und befreien. Ich finde, man kann und sollte das durchaus mit Humor angehen. Eine meiner schönsten Erinnerungen dieses Jahr – es wurde morgens im Club so viel gelacht wie nie und ich habe sogar Handstände gesehen. Sowas gibt es halt nur in Darmstadt.

Ich steh total drauf, wie Todd Terje seine Mitsing-Hits ohne Vocals macht. Oder wenn Gerd (Janson) auflegt, krieg ich schnell gute Laune. Mir fällt da auch immer der Ralf (GUM) ein. Es gehört schon was dazu, seinen Qualitäts-Stiefel einfach so lange durchzuziehen bis es alle kapieren. Eine Inspiration. Und Franke noch dazu. Move D, der einfach die entspannteste Musik der Welt auf großen Festivals spielt. Muss man erstmal machen. DJ Harvey weil er DIE coole Sau ist. Wenn ich mit Iron Curtis Musik machen darf. Weil der kann das nämlich in echt. Wenn meine Freunde Marc (FM) und Markus (Mutzenbacher) die besten Warmups der Welt spielen. Wenn ich mit Hauke oder Yasu lästern kann. Was mich ehrlich gesagt noch viel mehr inspiriert sind mitunter die Leute im Club die einfach zum Tanzen kommen. Das ist nämlich echt.

11/ Dann nenne uns doch bitte noch drei Deiner absoluten Gurutrax:

Aktuelle Guru’s:

Llewellyn – The Long Run (Riotvan). Also irgendwie passiert da jetzt gar nicht so viel bei dem Stück. Trotzdem ist alles drin was man braucht. Spiel ich gerade immer.

Kincaid and Sinal – Long Haul Flight Bathroom Romance Scene (Elements). Ein Song für etwas später am Abend. Zudem der Titel des Jahres natürlich. Gebrochener Beat, schräge Sounds, komplett weird. Aber auch ganz viel Soul drin. Eine wunderbare Kombi aus vielen Ecken, die ich gerne mag. Die spiel ich aber nur an den wirklich guten Abenden.

Avalon Emerson – One More Fluorescent Rush (Whites) Sweetnes Galore. Kleine Melodien, große Gefühle. Und alles nicht so vorhersehbar. Find ich toll.

Alltime Guru’s:

DJ Duke – Can You Feel It (Power Music). Irgendwie verehre ich die Platte mit dem sensationellen EP-Titel „The Techdisco Vol. 7″, das ist fast schon religiös. Das erste Mal auf irgendeinem Mixtape vom Nil Schweinfurt ca 1997 gehört und bis heute einer der Platten die man eigentlich immer dabei haben sollte. Die wahre Essenz von Disco House gebrannt auf 6 Minuten und 49 Sekunden. Shit, ich höre seit 20 Jahren die gleiche Musik.

Tim Deluxe – I know (Cross Section). Eigentlich für seine musikalische Ibiza-Eskapaden bekannt hat Tim Deluxe hier ein wahres House Classic abgeliefert. 1998 kam sie raus, hab die aber erst Jahre später entdeckt, glaub irgendwo 2nd hand. Im Prinzip ist das einfach nur ein sensationeller Groove mit einem „I know“ Vocal drüber und etwas Gefiepse. Ich weiß, klingt äußerst spannend. Ist es auch. Bissl runtergepitcht, kannst du immer spielen.

Bicep – Glue (Ninja Tune). Kam erst in diesem Jahr raus, muss aber trotzdem auf die Liste weil Guru-Ness per se. Da dürfen auch gerne Tränen im Club vergossen werden.

12/ Willst Du der Welt noch was sagen? Und wenn man bedenkt, dass die Welt Du bist, willst Du Dir Selbst noch etwas sagen?

Rave on: Die Party hat gerade erst begonnen.

Vielen Dank und alles Gute auf Deiner (Helden-)Reise.

Text: Alexander Prier

Bild: Mathias Schmitt

 


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